FCK!T – Eine choreographische Zerstörung der weißen Vorherrschaft

von danaehelios a.k.a cobratheater.cobra und dem SQUAD
mit Unterstützung vom LOFFT – das Theater

(Von und Mit: Mona Louisa-Melinka Hempel, Jenifa Simon, Raha Rezaei, Emiko Gilbert | Außerdem: $OFT | Produktionsleitung: Calendal Klose | Komponist: Dario Quiñones)

„Viele weiße Menschen in Deutschland und in dieser Welt wissen gar nicht, dass sie weiß sind und was weiß sein als Konstrukt bedeutet. Wir denken, der Status quo ist neutral. Der Status Quo ist aber, dass wir in einer rassistisch geprägten Gesellschaft leben, das heißt alle die hier geboren werden und hier aufwachsen, inhalieren Rassismus als System. [...] wir nehmen es oft als normal wahr, wenn wir nicht davon betroffen sind und sind uns deswegen nicht bewusst, dass es Rassismus ist.“ (Tupoka Ogette)

Foto: Mathias Schäfer

„FCK!T“ macht auf den erfolgreich integrierten, gesellschaftlich tolerierten und fortgesetzten Rassismus aufmerksam und setzt ihm den eigenen Körper entgegen. Auf der Bühne entstehen Bilder, Räume und Gedanken, die den strukturellen, institutionellen Rassismus als Teil der westlichen Kultur, der Schulbildung, des Hochschulsystems und des Arbeitsmarktes verarbeiten und zerstören.

Der SQUAD besteht aus female* und trans* performer*innen of Color Leipzigs, welche mit Hempel Erfahrungen zu strukturellem Rassismus und Empowerment erforschen und die Basis für diese Dekonstruktion bilden.

danaehelios a.k.a cobratheater.cobra besteht aus Mona Louisa-Melinka Hempel und Calendal Klose. Hempel ist freischaffende Tänzerin, Choreographin, Performerin und Mitinitiatorin des ProfiTraining Leipzig. Klose studierte ATW in Gießen bei Heiner Goebbels und ist Performer, Choreograph und Dramaturg. In ihrer choreographischen Zusammenarbeit reflektieren sie gesellschaftliche Strömungen/Zustände und befragen tägliche Routinen. Dabei bedienen sie sich philosophischer Betrachtungen, Interviews und Bewegungsstudien. Das Kollektiv legt Wert auf anti-hierarchische Probenstrukuren.

cobratheater.cobra ist ein deutschlandweites diverses Künstler*innennetzwerk, dem es in der immer wechselnden Zusammenarbeit um Pluralität, Auseinandersetzung, Widersprüche und den Schritt ins Unbekannte und Unverstandene geht.

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Eintritt:
10,00 € | 6,00 € (erm.) | (VVK ggf. abweichend)

Online-Tickets:


Spieltermine
24.11.201720:00 Uhr
25.11.201720:00 Uhr
26.11.201718:00 Uhr
01.12.201720:00 Uhr
02.12.201720:00 Uhr


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