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	<title>Cammerspiele Leipzig e.V.</title>
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	<description>Cammerspiele Leipzig e.V.</description>
	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:48:45 +0000</pubDate>
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		<title>Bilder von &#8220;Generation X&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 00:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[AKTUELL]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1287" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.cammerspiele.de/galerie/?album=2&amp;gallery=31"><img class="size-full wp-image-1287 " title="Generation X" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/hp4-kopie1.jpg" alt="hp4-kopie1" width="500" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Zarah Gutsch</p></div>
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		<title>Frühlings Erwachen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[STÜCKE]]></category>

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		<description><![CDATA[nach Frank Wedekind]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendtheaterprojekt der Cammerspiele Leipzig e.V. in Kooperation mit dem Werk II e.V.</p>
<p>(Leitung: Susann Schreiber | D: Anne Brüssau, Anne-Cathrin Damme, Johanna Franke, Uljana Gukajlo, Charlotte Hoffmeister, Luise Krause, Susan Lohse, Max Schaufuß)</p>
<p style="text-align: right;"><em>Das Leben ist Geschmackssache. </em><br />
Moritz Stiefel in Frühlings Erwachen</p>
<p>Melchior Gabor ist fünfzehn Jahre alt. Er erlebt die schönste Zeit in seinem Leben - er weiß es nur noch nicht. Denn der Aufbruch ins Erwachsensein ist unendlich schön, und unendlich schwer.</p>
<p>Moritz Stiefel scheitert am Leistungs- und Erfolgsdruck in der Klasse, vor den Lehrern und vor allen Dingen vor seinen Eltern. Er schafft die Versetzung nicht und sieht keinen anderen Weg, als den Weg in den Tod.<br />
Wendla Bergmann entdeckt die Liebe. Sie erfährt zum ersten Mal die großen Gefühle und die Zärtlichkeit einer Liebesverbindung, wird ungewollt schwanger und stirbt bei der Durchführung einer Abtreibung.</p>
<p>Die drei Schicksale sind untrennbar miteinander verbunden, weil Melchior, Moritz und Wendla Freunde sind. Sie erleben den Umbruch in ihrem Leben in einer Gruppe, aber doch jeder für sich.  Sie müssen ihren eigenen Weg gehen und gleichzeitig die Schicksale der anderen verarbeiten. Welchen Einfluss haben diese Erlebnisse auf die nächsten Jahre?</p>
<p>Im Jugendtheaterprojekt der Cammerspiele setzen sich die Teilnehmer mit dem Stück von Frank Wedekind auseinander. Sie überprüfen, ob die Themen, die vor 120 Jahren das Publikum schockiert haben, heute noch brisant und aufrüttelnd für Darsteller und Zuschauer sind.</p>
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		<title>Wir - in Scharen</title>
		<link>http://www.cammerspiele.de/wir-in-scharen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[STÜCKE]]></category>

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		<description><![CDATA[nach Motiven von Olivia Wenzel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">(R: Kerstin Peupelmann, Hannah Becker | D: Hanin Tischer, Helena Wölfl | Dramaturgie: Olivia Wenzel | Idee und Konzept: Kerstin Peupelmann)</p>
<p style="text-align: right;"><em>Ich will einen Rand zum Drübersteigen.<br />
Ich befinde mich schon lange hier,<br />
das ist weder oben noch unten,<br />
das hier ist draußen.<br />
Weil du nicht vergessen kannst, wo du bist.<br />
Wenn ich zu lange wegbleibe,<br />
gehöre ich plötzlich woanders hin.<br />
</em>Olivia Wenzel</p>
<p style="text-align: left;">Zwei Frauen stürzen sich gegenseitig in Unsicherheit. Sie spielen mit ihren Gefühlen und Empfindungen. Es bedarf keiner verschlossenen Tür. Sie sind sich einander ausgeliefert ohne Pause, ohne Schlaf und doch sind sie nicht zusammen. Sie sind auf der Suche nach ihrem Sein und erkennen dabei ihre Abhängigkeit zueinander. Bedeutet das Zuzweiensein eine verdoppelte Einsamkeit? Bist du nichts anderes als mein eigenes Leben? - Sind wir in Scharen?</p>




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<p>Der Inszenierung liegt die Erfahrung zugrunde, dass eine beobachtete unbewusste Bewegung schwerlich zu wiederholen ist, ohne sich außerhalb seiner Selbst zu stellen. - In welchen Momenten wird eine Beobachtung, die zur Geste wird, zu einem Gedanken? Kann der Beobachter zum Akteur mutieren? - Der Körper der Schauspieler, dargestellt im vertikalen und horizontalen Raum, unterstrichen durch Textfragmente aus „Wir befinden uns Draussen&#8221; von Olivia Wenzel amalgamiert im Auge des Betrachters zur eigenen subjektiven Inszenierung.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1270 alignnone" title="NewCammer" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/newcammerklein1.jpg" alt="newcammerklein1" width="170" /></p>
<p>Mit „Wir - in Scharen&#8221; inszeniert Kerstin Peupelmann in den Cammerspielen Leipzig ihr erstes abendfüllendes Stück. Kerstin Peupelmann, geb. 1985 in Jena, studiert seit 2006 Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. 2005 absolvierte sie erste Regieassistenzen in Quedlinburg, am Städtetheater Dinkelsbühl sowie am Theaterhaus Jena. Neben der Leidenschaft zum Theater widmet sie sich der Musik und hat mit dem Duo „Jaara&#8221; bereits zwei Alben veröffentlicht.</p>
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		<title>Premiere &#8220;Das große Fressen&#8221;: Bilder von der Generalprobe</title>
		<link>http://www.cammerspiele.de/premiere-das-grose-fressen-bilder-von-der-generalprobe/</link>
		<comments>http://www.cammerspiele.de/premiere-das-grose-fressen-bilder-von-der-generalprobe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 18:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[AKTUELL]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Sonntag startet die neue Inszenierung von Elisa Jentsch in der naTo: &#8220;Das große Fressen&#8220;. Ersten Fotos von der Generalprobe gibt es hier.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1260" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.cammerspiele.de/galerie/?album=2&amp;gallery=28"><img class="size-full wp-image-1260 " title="Fressen" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/hp4-kopie.jpg" alt="hp4-kopie" width="500" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Zarah Gutsch</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Am Sonntag startet die neue Inszenierung von Elisa Jentsch in der <a href="http://www.nato-leipzig.de/" target="_blank">naTo</a>: &#8220;<a href="http://www.cammerspiele.de/das-grose-fressen/">Das große Fressen</a>&#8220;. Ersten Fotos von der Generalprobe gibt es <a href="http://www.cammerspiele.de/galerie/?album=2&amp;gallery=28">hier</a>.</p>
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		<title>Antriebselemente #5</title>
		<link>http://www.cammerspiele.de/antriebselemente-5/</link>
		<comments>http://www.cammerspiele.de/antriebselemente-5/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[STÜCKE]]></category>

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		<description><![CDATA[Kriminalfallend - kriminelle Live-Hörspiele von Thomas Kirsche]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kriminalfallend - kriminelle Live-Hörspiele von Thomas Kirsche</p>
<p>(T/R: Thomas Kirsche | Sprecher: Dörthe Nikolai, Martin Hercher, Daniel Reichelt)</p>
<p>Der Kommissar und sein treuer Assistent Schuklowski lösen komplizierte Morde und scheitern dabei immer wieder an der harten Wirklichkeit. Sie reisen zu den entlegensten Winkeln unserer Welt, nach Meißen etwa. Doch hilft das? Die Zuhörer dieses Live-Hörspiels werden es erfahren. In anderthalb Stunden werden kriminelle Fälle gefällt, abenteuerliche Abenteuer erzählt und nichts dem Zufall überlassen. Wundervoll werden dabei die Figuren zum Leben erweckt von Dörthe Nikolai, Martin Hercher und Daniel Reichelt. Für die konstruktivistischen Soundeffekte sorgt Thomas Kirsche.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1215" title="Livehörspiel" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/antriebselemente5_livehorspiel.jpg" alt="antriebselemente5_livehorspiel" width="370" /></p>
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		<title>Die Weisheit des Bauches</title>
		<link>http://www.cammerspiele.de/die-weisheit-des-bauches/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[STÜCKE]]></category>

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		<description><![CDATA[eine gastrosophische Lesung zur Buchmesse]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kochbücher raus, Rezepte nachlesen! In einer szenischen Lesung zur Leipziger Buchmesse 2010 präsentieren wir eine Auswahl an Geschichten, Mythen und literarisch-kulinarischen Ausuferungen; knackig gewürzt und heiß serviert auf der Cammerspiele-Bühne - Wohl bekomm´s!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1223" title="Kochen" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/img003.jpg" alt="img003" width="370" /></p>
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		<title>&#8220;Generation X&#8221; kommt am 10. März!</title>
		<link>http://www.cammerspiele.de/generation-x-kommt-am-10-marz/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[AKTUELL]]></category>

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		<description><![CDATA[

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.cammerspiele.de/generation-x/"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/gallery/generation-x/hp4.jpg" alt="hp4.jpg" width="500" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Mathias Schäfer</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.cammerspiele.de/generation-x/"><br />
</a></p>
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		<title>Generation X</title>
		<link>http://www.cammerspiele.de/generation-x/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[STÜCKE]]></category>

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		<description><![CDATA[inspiriert von den Geschichten Douglas Couplands]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(R: Christian Hanisch | A: Daniel Laska | D: Christian Backhauß, Falko Köpp, Sabrina Weidner)</p>
<p>Drei Freunde lassen ihr bisheriges, von Karriere und Bürojobs geprägtes Leben hinter sich und ziehen kurzentschlossen in die Wüste. Alle drei verbindet die gleiche innere Leere und Perspektivlosigkeit angesichts einer von Modewahn und Karrieredenken bestimmten Gesellschaft. Sie haben sich für ein bewusstes Leben jenseits  gesellschaftlicher Zwänge und Erwartungen entschieden, das sie nach ihren persönlichen Bedürfnissen gestalten wollen. Sie erzählen sich Geschichten und erschaffen so eine Welt, in der es sich lohnt zu leben und die durch Bewusstheit und Gegenseitigkeit geprägt ist. So widmen sie sich wieder all jenen Dingen, für die sie in ihren früheren Leben nie Zeit gehabt haben, jenen Dingen, die ihre Freunde und Familien nie und nimmer gebilligt hätten. Sie führen in ihrer Abgeschiedenheit ein völlig unspektakuläres Leben und stellen sich ausgerechnet damit gegen die gesellschaftliche Norm.</p>




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<p>Das Stück nimmt den Anfang der 90er erschienenen Roman von Douglas Coupland über die Generation der in den 1960er und 1970er Jahren Geborenen zur Inspiration. Es handelt vom Ausbruch aus dem Alltag und dem großen Traum eines selbstbestimmten Lebens. Die Cammerspiele sind Wohnraum, Rückzugsort und selbstgestaltetes Paradies für die drei Aussteiger und die Zuschauer sind dazu eingeladen mit den drei Protagonisten in diesem Raum einen Abend zu verbringen. Sie werden mit ihnen picknicken, philosophieren und sich ihre Geschichten anhören. Es wird keine „Bühne&#8221; geben und keinen Zuschauerraum, denn alle teilen sich denselben Raum. Statt sich gegenseitig zu beobachten und danach darüber zu diskutieren, wird die Auseinandersetzung während des Spiels stattfinden.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 380px"><img class="ngg-singlepic ngg-left" title="Generation X" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/gallery/generation-x/generationx_05.jpg" alt="foto: mathias schäfer" width="370" /><p class="wp-caption-text">Foto: Mathias Schäfer</p></div>
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		<item>
		<title>Ich bin nichts. Ich hab nichts. Aber ich lach mich tot.</title>
		<link>http://www.cammerspiele.de/ich-bin-nichts-ich-hab-nichts-aber-ich-lach-mich-tot/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[STÜCKE]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Satire unter dem Deckmantel der Komödie von Matthias Beltz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Satire unter dem Deckmantel der Komödie von Matthias Beltz</p>
<p>(R: Alexander Aue, Steffi Dautert | D: Alexander Aue,  Steffi Dautert)</p>
<p style="text-align: left;"><em>„Gib deine Hand, du schön und zart Gebild!<br />
Bin Freund und komme nicht zu strafen.<br />
Sei gutes Muts! ich bin nicht wild,<br />
Sollst sanft in meinen Armen schlafen!&#8221;</em><br />
(Matthias Claudius)</p>
<p style="text-align: left;">Conny Tschöpse hat sich heute einen ganz besonderen Gast in ihr kleines Fernsehstudio eingeladen. Es handelt sich um den bekannten, dennoch bereits tot geglaubten Entertainer Caspar Eigenbrod. Dass sich die aufstrebende Moderatorin damit den Gevatter selbst ins Haus geholt hat, bleibt ihr lange verborgen. So hüpft sie heiter über Leichen und plaudert munter drauf los. Alsbald entwickelt sich das süßliebliche Trallala zum bitterbösen Spiel zwischen Künstler und Moderatorin, bei dem sie sich zunehmend in einem existentiellen Kampf wiederfindet. Die Fragende wird zur Befragten und persönliches Erleben spiegelt sich in einer Auseinandersetzung um heutige Werte, Moral und Menschlichkeit. Plötzlich trifft Hoch- auf Tiefkultur, Individualität auf Massengeschmack und Gestern auf Heute. Während des verbalen Rundumschlags entstehen absurde Schreckens-Szenarien einer sich in den Untergang zivilisierenden Menschheit. Die Tatsache menschlicher Vergänglichkeit verkommt zur quotenträchtigen Unterhaltungsnummer. Die mit allen Medienwassern gewaschene Conny Tschöpse tänzelt dabei abwechselnd auf Messers Schneide oder Todes Schippe. Dennoch wird ihr das eigene unvermeidliche Dahinscheiden bewusst und es bleiben Angst, Starre und Negation.</p>
<p style="text-align: left;"><em>„Vorüber! Ach vorüber!<br />
Geh, wilder Knochenmann!<br />
Ich bin noch jung, geh Lieber!<br />
Und rühre mich nicht an.&#8221;</em><br />
(Matthias Claudius)</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 380px"><img class="ngg-singlepic ngg-none" title="Ich bin nichts" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/gallery/ich-bin-nichts-ich-hab-nichts-aber-ich-lach-mich-tot/ich_bin_nichts_01.jpg" alt="ich_bin_nichts_01.jpg" width="370" /><p class="wp-caption-text">Foto: Mathias Schäfer</p></div>
<p>Die Inszenierung versteht sich auch als eine Art Wiederbelebungsversuch und Hommage an den politischen Satiriker und Autor des Stücks, Matthias Beltz (1945-2002). Der Hesse aus Frankfurt, zu früh von der großen Weltbühne abgetreten, galt als einer der schwarzzüngigsten Kabarettisten seiner Zeit. Beltz verstand es wie kein anderer, den Finger in spezifisch deutsche Wunden zu legen. In seinen (Bildungs-)Programmen und Stücken werden die Zuschauer entweder von banalstem Klamauk unter- oder aber intellektuell bis zur Unerträglichkeit überfordert. „Ich möchte die Leute von der Hoffnungslosigkeit über die Verzweiflung hin zur Trostlosigkeit führen.“ Ein frommer Wunsch. Dennoch sollten wir uns nicht abschrecken lassen und weiter den Teufel mit dem Beltzebub austreiben!</p>
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		<title>Leipziger Buchmesse 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aldous77</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[STÜCKE]]></category>

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		<description><![CDATA[Kristina Schippling liest aus Max Roquetas Roman „All der Sand am Meer“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mitteldeutsche Verlag präsentiert: Die Schauspielerin Kristina Schippling liest aus Max Roquetas Roman „All der Sand am Meer&#8221;.</p>
<p>Der Roman „All der Sand am Meer&#8221; von Max Roqueta verbindet in spielerischer Weise historische Fakten mit Themen und Figuren der antiken Mythologie. Durch philosophischen Tiefgang und herausragende sprachliche Gestaltung steht dieser Text weit über dem Niveau banaler Abenteuergeschichten.</p>
<p><a href="http://www.mitteldeutscherverlag.de/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-1172" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/logo_mitteldeutscher_verlag1.jpg" alt="Druck" width="180" /></a></p>
<div id="attachment_1166" class="wp-caption alignnone" style="width: 380px"><a href="http://www.mitteldeutscherverlag.de/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1166 " title="All der Sand am Meer" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/lesung.jpg" alt="lesung" width="370" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos: Georges Souche, Montpellier | Janine Guldener</p></div>
<p>Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Sibylle von Cumae, eine Seherin im Dienst des Gottes Apollon, der ihr Geliebter wird und ihr das Geschenk der Unsterblichkeit macht: So viele Jahre soll ihr Leben dauern, wie es Sandkörner am Meeresstrande gibt. Mit dem Verblassen des Glaubens an die alten Götter wird die Priesterin im Laufe der Zeit funktionslos und muss sich mit allen Mitteln, die in der spätantiken Großstadt Neapel Erfolg versprechen, durchs Leben schlagen. Als aus der schönen Sibylle eine steinalte Zwergin geworden ist, gewährt ihr der Gott seine letzte Gunst, indem er ihr einen steten Identitätswandel durch die Reiche der Natur angedeihen lässt und diese Wanderung durch die Tierwelt, das Pflanzenreich, sowie die Erde mit ihren Steinen und Mineralien mit der Bewahrung eines Restes von menschlichem Bewusstsein verbindet.</p>
<p>Als einer der bedeutendsten okzitanischen Schriftsteller und Dichter des 20. Jahrhunderts schöpfte Max Roqueta die äußerst bunte und vielfältige Handlung aus, um alle Register seiner heute in ihrem Bestand gefährdeten Minderheitensprache zu ziehen - vom handfesten Realismus bis zur Dichte des Prosapoems - und ihr damit am Ende seines langen und schaffensreichen Lebens ein weiteres bedeutendes Denkmal zu setzen.</p>
<p>Max Roqueta, 1908-2005, Lyriker, Erzähler, Dramatiker und Essayist. Er gehört zu den bedeutendsten okzitanischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts und war einer der Gründer des Institut d&#8217;Estudis Occitans sowie Präsident des okzitanischen PEN-Clubs.</p>
<p><a href="http://www.leipziger-buchmesse.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1180" title="Buchmesse 2010" src="http://www.cammerspiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/buchmesse10datum.jpg" alt="buchmesse10datum" width="370" /></a></p>
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