Ehemalige Stücke

Festwoche zur Situation im Dezember!

BUNBURY wird crowdgefundet

BUNBURY oder Ernst sein ist alles

Der Besuch der alten Dame

Max von Wegen | Neo Kaliske

LEERSTELLE_3, _4 und _5

JUST KIDS

Fotos von KdJ

Herzblut

Woog Riots

LEERSTELLE_2

Neuer Trailer: “Rausch”

Changoleon | 3 Apes Band

LEERSTELLE

Krankheit der Jugend

Erste Fotos vom “Zementgarten”

Dark Suns (Leipzig)

Rausch

DFW und der Elefantenmensch kehren zurück

CammerConcerts zum ersten und Joseph zum letzten

Der Zementgarten

The Doc Foster Band (Leipzig)

Spielplan Januar 2012

BLOW UP III – Der Auftakt

Fotos von “Krabat” und “Boeing, Boeing”

Krabat und Kantorka

Trailer: “Boeing, Boeing”

Premieren im November

Krabat

BOEING, BOEING

Spiel und Brote/van der Hoffmann

21: Der letzte Auftritt

Spielzeitmotto 1112: Grenzfixierung

“Teorema” – erste Fotos von der Generalprobe

Trailer zu “Teorema – destroy your family”

Internationales Performancefestival „Blauverschiebung No 4“

Teorema – destroy your family

Jahresrückblick 2010/2011

Fotos vom Sommertheater

Die Nibelungen kommen!

Die Nibelungen

Fotos von “Effi Briest”

Die Cammerspiele in Brno

Premiere: Effi Briest

Mädchen in Rüstung

Fotos: IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL

IRQL-Trailer

Effi-Trailer

Fotos von “Angriffe auf uns”

Antriebselemente #10

Effi Briest

IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL

Trailer zu Angriffe auf uns

PARTY FÜR ALLE: ZUR ERÖFFNUNG DER NEUEN CAMMERSPIELE!

Antriebselemente #9

MaleLE! – die Vernissage

Angriffe auf uns

“Joseph und seine Brüder”: Fotos

Premiere von “Joseph und seine Brüder” am 03. März in der Halle D!

Die Cammer des Schreckens

Das Kaffeetassen-Puppentheater

Hotel Mirage

Joseph und seine Brüder

Erniedrigte und Beleidigte

Tagebuch eines Wahnsinnigen

Sagt Lila

Cammerspiele-Benefiz-Revue: Das Wunderkind | LiHanabi | Computer Says No

Wolken atmosfärben Fische rot

Das kalte Herz

Antriebselemente #8

Cammerspiele gewinnen Sächsischen Amateurtheaterpreis!

Die Mythosmaschine – gog magog wars

In bed with … Emilia Galotti

Antriebselemente #7

Antriebselemente #6

Der Unhaltbare

Frühlings Erwachen

Wir – in Scharen

Antriebselemente #4

Antriebselemente #5

Generation X

Ich bin nichts. Ich hab nichts. Aber ich lach mich tot.

Zehn Jahre Cammerspiele!

Das große Fressen

10 Jahre Cammerspiele

I ♥ Lenz

Antriebselemente #1

Shoppen & Ficken

Die Tragödie des Macbeth

Shipping Out

Erneute Ehrung für Elisa Jentschs “Träumer”

Ideenwettbewerb für zukünftige Dachmarke

Den Leipziger Amateurtheaterpreis 2009…

Geschlossene Gesellschaft

GAME OVER – Amok als Möglichkeit

Ein seltsames Paar (Male + Female Version)

Stirb Wassermann, STIRB!

nebenan

leben.lassen

Athen! Athen! Wir fahren nach Athen!

Bruder Martin

menschenzoo/macbeth

Lobende Anerkennung für die Cammerspiele bei den Sächsischen Amateurtheatertagen

Besuch von Freunden

Der stumme Diener

Mio, mein Mio

Todesanzeige – ein Abend ohne Heiner

hamlet4

Die Räuber

Darjeeling Express

Träumer

Cammerspiele gerettet!


Aktuelle Stücke

Ich bin nichts. Ich hab nichts. Aber ich lach mich tot.

Eine Satire unter dem Deckmantel der Komödie von Matthias Beltz

(R: Alexander Aue, Steffi Dautert | D: Alexander Aue,  Steffi Dautert)

„Gib deine Hand, du schön und zart Gebild!
Bin Freund und komme nicht zu strafen.
Sei gutes Muts! ich bin nicht wild,
Sollst sanft in meinen Armen schlafen!”

(Matthias Claudius)

Conny Tschöpse hat sich heute einen ganz besonderen Gast in ihr kleines Fernsehstudio eingeladen. Es handelt sich um den bekannten, dennoch bereits tot geglaubten Entertainer Caspar Eigenbrod. Dass sich die aufstrebende Moderatorin damit den Gevatter selbst ins Haus geholt hat, bleibt ihr lange verborgen. So hüpft sie heiter über Leichen und plaudert munter drauf los. Alsbald entwickelt sich das süßliebliche Trallala zum bitterbösen Spiel zwischen Künstler und Moderatorin, bei dem sie sich zunehmend in einem existentiellen Kampf wiederfindet. Die Fragende wird zur Befragten und persönliches Erleben spiegelt sich in einer Auseinandersetzung um heutige Werte, Moral und Menschlichkeit. Plötzlich trifft Hoch- auf Tiefkultur, Individualität auf Massengeschmack und Gestern auf Heute. Während des verbalen Rundumschlags entstehen absurde Schreckens-Szenarien einer sich in den Untergang zivilisierenden Menschheit. Die Tatsache menschlicher Vergänglichkeit verkommt zur quotenträchtigen Unterhaltungsnummer. Die mit allen Medienwassern gewaschene Conny Tschöpse tänzelt dabei abwechselnd auf Messers Schneide oder Todes Schippe. Dennoch wird ihr das eigene unvermeidliche Dahinscheiden bewusst und es bleiben Angst, Starre und Negation.

Bild 5 von 8
   ·   |  zum Artikel

foto: anke duensing

Bild 5 von 8
   ·   |  zum Artikel




Die Inszenierung versteht sich auch als eine Art Wiederbelebungsversuch und Hommage an den politischen Satiriker und Autor des Stücks, Matthias Beltz (1945-2002). Der Hesse aus Frankfurt, zu früh von der großen Weltbühne abgetreten, galt als einer der schwarzzüngigsten Kabarettisten seiner Zeit. Beltz verstand es wie kein anderer, den Finger in spezifisch deutsche Wunden zu legen. In seinen (Bildungs-)Programmen und Stücken werden die Zuschauer entweder von banalstem Klamauk unter- oder aber intellektuell bis zur Unerträglichkeit überfordert. „Ich möchte die Leute von der Hoffnungslosigkeit über die Verzweiflung hin zur Trostlosigkeit führen.“ Ein frommer Wunsch. Dennoch sollten wir uns nicht abschrecken lassen und weiter den Teufel mit dem Beltzebub austreiben!

„Vorüber! Ach vorüber!
Geh, wilder Knochenmann!
Ich bin noch jung, geh Lieber!
Und rühre mich nicht an.”

(Matthias Claudius)

ich_bin_nichts_01.jpg

Foto: Mathias Schäfer

LVZ (Juliane Streich): “So düstere Gesellschaftskritik, wahnwitzige Sinnfragen und zugespitzte Lösungsvorschläge stecken in Beltz’ Werk, dass man sie sich alle gar nicht merken kann. “


Zurzeit nicht im Programm


KOMMENTARE | 0

Kommentieren ist momentan nicht möglich.

Förderer und Partner der Cammerspiele Leipzig

Werk II naTo e.V. StudentInnenRat der Uni Leipzig Studentenwerk Leipzig Kulturamt Leipzig Imnitz-Bau FSR TW KUB LATS