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LA HAINE. Eine hässliche Bestandsaufnahme

LA HAINE. Eine Hass-Revue

Fremde spielen. Theaterkultur für alle

VORDEMFALL (Berlin) + Support: Liitto & Kule Spule

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Der Frieden oder Fantastische Käfer und wo sie zu finden sind

No King. No Crown. (Dresden) & Rainer Dinsers Kule Spule (Super8-Film-Live-Synchronisation)

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Am Brühl – Ein Abriss

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Fremde spielen. Theaterkultur für alle

Leipzig liest: Lesungen zur Buchmesse 2017

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Geschichten aus Absurdistan


Ehemalige Stücke

Leipzig liest: Lesungen zur Buchmesse 2017

Lesungen in den Cammerspielen zur Buchmesse 2017

Tom Kummer: Nina & Tom
Lesung mit Tom Kummer
Verlag: Blumenbar bei Aufbau
Donnerstag, 23.03.2017 | 19:30 Uhr | Eintritt frei!

Die größte Liebesgeschichte seit Love Story. Ein Paar, das nur die Extreme kennt – bis zum Tod.

So jemanden wie Nina hat Tom noch nie gesehen: Sie sieht aus wie ein Knabe und hat diesen Gangsterblick, der keine Schwächen zulässt. Er selbst bastelt Feuerbomben und inszeniert Geschichten, die wie die Wahrheit klingen. In Barcelona lernen sie sich kennen, in Berlin experimentieren sie mit Sex, Pop und Drogen, und in L. A. gründen sie eine Familie. Nina & Tom sind das ungleiche Paar, das nur die Extreme kennt. Doch nun, nach dreißig gemeinsamen Jahren, ist Nina krank. Sie wird sterben. Und niemand kann sie davon abhalten, ihre letzten Tage in Freiheit zu verbringen. Ein Buch, wie es nur das Leben schreiben kann.

„’Wir sind Engel der Hölle’, sage ich zu Nina, als wir in der Lufthansa-Maschine die Anden überqueren. Sie legt ihren Arm über meine Schulter. Ich lege meine Finger auf ihre Wange und streiche hinunter bis zum Kinn. Ich sehe, wie ihre Lippen zittern: ‘Tom’, sagt sie, ‘wie wollen wir jetzt weiterleben?’”

Tom Kummer, der „Bad Boy“ des deutschen Journalismus, hat der Frau ein Denkmal gesetzt, von der ihn nur der Tod scheiden konnte: ein durch und durch erschütterndes Buch.

Tom Kummer, geboren 1961 in Bern, ist ein Schweizer Journalist. Im Jahr 2000 löste er wegen fiktiver Interviews einen Medienskandal aus. Er lebt in Los Angeles und Bern. Er schrieb u.a. Good Morning, Los Angeles. Die tägliche Jagd nach der Wirklichkeit (1996) und den Roman Blow Up (Blumenbar, 2007).

Foto: Christian Werner

Tim Krohn: Herr Brechbühl sucht eine Katze
Lesung mit Tim Krohn
Verlag: Galiani Berlin
Freitag, 24.03.2017 | 19:30 Uhr | Eintritt frei!

1 Haus, 11 Menschen, 65 Gefühle: Eine “conditio humana” unserer Zeit.

Der Schweizer Autor Tim Krohn schickt die Bewohnerinnen und Bewohner eines Genossenschaftshauses in der Zürcher Röntgenstrasse zu Beginn des Jahres 2001 in einen Strudel der Gefühle – und schreibt dabei den Auftaktband zu einer Art menschlicher Komödie des 21. Jahrhunderts.

Ohne es recht zu merken, erliegt der Leser in diesem äußerst geschickt komponierten Episodenroman der Plastizität und dem Charme der Figuren so sehr, dass er im Sog der Erzählung bisweilen fast die „Regungen“ vergisst, die jeweils Anlass und Thema jedes Kapitels vorgeben. Er fühlt, denkt, lacht und leidet mit und will am Ende zu gerne wissen: Wie geht es weiter mit Hubert, Moritz, Erich und Gerda, Selina, Julia und Mona, Efgenia und Adamo, Pit und Petzi?

Tim Krohn erweist sich in dem Roman als Vollbluterzähler, der grandios mit Lesererwartungen spielt, sie konterkariert, sie unterläuft – oder an anderer Stelle auch mal befriedigt. „Herr Brechbühl sucht eine Katze“ ist nicht nur ein spannendes literarisches Experiment sondern auch ein realitätsgesättigter, sinnlicher, bisweilen wirklich tragischer, manchmal aber auch hochkomischer Serienroman mit Suchtpotenzial.

Tim Krohn, geboren 1965, lebt als freier Schriftsteller in Santa Maria Val Müstair. Er ist einer der vielfältigsten und experimentierfreudigsten Gegenwartsautoren. Mit „Quatemberkinder“, einem Spiel mit Hochsprache und Dialekt, Sagenstoffen und modernem Erzählen, eroberte er die Herzen der Schweizer Leser. Sein Roman „Vrenelis Gärtli“ stand auf Platz 1 der  Schweizer Bestsellerliste. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien. Zuletzt veröffentlichte Tim Krohn bei Galiani die vielgelobten und -beachteten Bände „Aus dem Leben einer Matratze bester Machart“ (2014) und „Nachts in Vals“ (2015).

Foto: Susanne Schleyer

Orna Akad: Wadi Milech
Lesung mit Orna Akad (in englischer Sprache)
Moderation: Agnes Winkel
Verlag: AphorismA
Samstag, 25.03.2017 | 19:30 Uhr | Eintritt frei!

Ein Erstlingsroman der ein komplexes Bild der zerrissenen israelischen Gesellschaft zeichnet.

Shaul Ssela hat genug von den USA, wo er einigermaßen erfolgreich als Theaterdozent lebt, er will zurück nach Israel. Es ist das Jahr 2000, Ehud Barak ist im letzten Jahr Ministerpräsident geworden, und viele Hoffnungen auf einen erneuten Friedensprozeß treffen zusammen mit einem Vorschlag eines Kollegen aus der Armeezeit, an der Schule, an der er jetzt Rektor ist, südlich von Haifa, Literatur zu unterrichten. Chagit, Shauls Frau, ist nicht sehr begeistert, sie ist Kriminologin und ihr geht es sehr gut in den USA.

Ajàt ist eine 16-jährige junge Frau aus Furadiss, der ein Schulkollege mit den Hausaufgaben geholfen hat; jemand hat die beiden gesehen, wie sie zusammen gelacht haben. Das ist genug, um unangenehme Gerüchte zu verbreiten, und so will Ajàts Vater, daß seine Tochter an eine gute hebräische Schule wechselt.

Um die tragische Liebesgeschichte zwischen dem Lehrer Shaul und seiner einzigen arabischen Schülerin Ajàt, die mit den erschütternden Ereignissen des Oktober 2000 beginnt, spinnen sich weitere Geschichten in der Gegenwart und in der Vergangenheit und zeichnen ein vielschichtiges, komplexes Bild der zerrissenen israelischen Gesellschaft.

* hebräisch-sprechende Israeli sagen „Wadi Milek“, tatsächlich lautet die korrekte Aussprache allerdings ‚Wadi Milech‘ (Salztal). Es handelt sich dabei um eine Straße, die das Dorf Furadiss, über den Karmel, mit der Jezre’el-Ebene verbindet. Woher der Name kommt, ist unklar.

Orna Akad, ist Theaterregisseurin und freie Autorin und hat bereits verschiedene Stücke geschrieben. Sie ist mit einem Palästinenser verheiratet, die beiden haben zwei Kinder. Akad lebt in beiden Welten, der hebräischen und der arabischen. Im Oktober 2000 war sie Augenzeuge einer der Demonstrationen, während derer ein Unbeteiligter vor ihren Augen erschossen wurde. Wadi Milech ist ihr erster Roman, erschienen im Sommer 2012 im Verlag Hakibbutz Hame‘uchad. Das Buch war einer der zwölf Nominierten für den Sapirpreis 2012, den wichtigsten Buchpreis in Israel.

Foto: AphorismA Verlag


Spieltermine
23.03.201719:30 Uhr
24.03.201719:30 Uhr
25.03.201719:30 Uhr


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