Aktuelle Stücke

Ich bin das Tier

Fête de la Musique

Leinen los! Eine Kreuzfahrt mit Hindernissen

Frau Lenin

Gehölz

Egisson (Leipzig) + Support: A Friend Of Mine (Dresden)

Es gibt (k)eine Lösung, weil es (gar k)ein Problem gibt.

I would prefer not to

Forever Dead

Apples In Space (Berlin) + Support: Mortenson (Leipzig)

Der Wert des Wertes des Menschen unter Anderen

Leipzig liest

Unser großes Album elektrischer Tage

Burkini Beach (Berlin)

Jules Ahoi (D), John Van Deusen (US) & Del Suelo (CA)

IN MEDIAS RES – Inseln der Erinnerung

Lina Tullgren (USA/captured tracks)

tacet oder der Klang des Schweigens

Rob & Bob

Oliver Twist

FCK!T – Eine choreographische Zerstörung der weißen Vorherrschaft

TROSTLOSE SCHNAUZEN. BORCHERT IN STÜCKEN

Jörg Fausers Rohstoff

Max von Wegen, Lottner & Almost Charlie

Das Paradies (Leipzig)

Der Keil präsentiert: Die Bienen

Allie (Berlin) + Support: Peter Piek (Leipzig)

Telefonstück

Halleluja, Terror lebt!

Spielzeitvorstellung 2017/18: Geschmacksverstärker

TRITON

Einsame Menschen

SIE

Der Frieden oder Fantastische Käfer und wo sie zu finden sind

Am Brühl – Ein Abriss

Candide oder Die letzte aller möglichen Welten

Blondi oder die sexuellen Neurosen der Eva Braun

Don Q – Fragmente einer Rittergeschichte

König Drosselbart

VierVolt


Gastspiele

die cops ham mein handy

CÄSAR

HANS WURST IS BACK

Warum bist du nicht Sussja gewesen?

En garde! Nichts gegen ein gutes Duell

Schmeiß die Oma in den Ofen

Mit aller Härte. Wie Polizei und Staatsschutz Linksradikale jagen

MÖRDER-HALALI

Amateure: ein guter Name?

Geschichten aus Absurdistan


Ehemalige Stücke

Don Q – Fragmente einer Rittergeschichte

Ein Spiel mit Masken und Figuren nach Cervantes und Bulgakow

(Spieler: Julia Hagen, Philipp Nerlich & David Wolfrum |  Musik: Anselm Vollprecht |  Regie: Rico Dietzmeyer |  Maskenbau: Franziska Schubert |  Ausstattung: Lisa-Marie Totzke)

Nominiert für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2016.

Auf einem Holzpferd fliegt es sich leicht durch hohe Mondgebirge oder entlang des silbernen Flusses, in dem man die schönsten Elsen von der Welt fängt. In abgelegenen Tälern tänzeln Don Quixote und Sancho Panza gemeinsam durch die Nacht, über Äquatoren und andere Linien jenseits des „Määähres“, vorbei an der einen Insel, nach der wir uns alle sehnen. So höret das Schmettern der Trompeten, das Splittern der Lanze. Es schwingt das Klagelied, denn noch ist nicht aller Schlachten Abend. Das wird ein trefflicher Krieg werden! Zwischen Grafschaft und Bratwurst, Tugend und Butterkuchen machen sich zwei auf, Menschen von Hammeln zu unterscheiden, Riesen die Stirn zu bieten und mit dem Teufel zu spielen. Doch keine Angst – wo Musik ist, da kann nichts Böses sein. Oder?

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Foto: Joachim Berger

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Wenn Anselm Vollprecht mit den Tasten klimpert, schwingen Julia Hagen, Philipp Nerlich und David Wolfrum die Hufe. Voran wie ein Blitzstrahl geht es mit Objekten und Masken, fliegenden Schatten und wandernden Lichtern in die staubigen (Klang-)Weiten der Mancha. Wo noch echte Ritter für die Ehre kämpfen und Liebe zum Traum wird. Zwischen Bulgakows Bearbeitung und dem spanischen Klassiker begeben sich in Don Q Figuren und Spieler, Götter und kleine Seelen, Stimmen und Musiker gemeinsam auf die Reise. Und sie kehren in jedem Falle zurück, lebendig oder tot.

Rico Dietzmeyer, studiert Theaterwissenschaft im Master an der Uni Leipzig. Sein künstlerischer Werdegang führte ihn vom narrativen Film – Gründung des Independent Film Labels Balian Films und Produktion mehrerer Kurzfilme seit 2007 – über verschiedene Stationen zur Theaterpraxis und -wissenschaft. Von Juli 2013 bis Oktober 2014 leitete er ein studentisches Theaterlaboratorium des Instituts für Theaterwissenschaft. Als Regieassistent und Produktionsleiter betreute er mehrere Produktionen der Cammerspiele Leipzig, darunter „Gotham City“ (Kricheldorf, 2014) und „Der Geizkragen“ (Moliére, 2014). 2014 inszenierte er an den Cammerspielen die Diderot-Bearbeitung „Die (Selbst)Natürlichen“ (Dietzmeyer/Neueder nach Diderot), die mit dem Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena“ ausgezeichnet wurde. Die Voltaire-Bearbeitung „Candide oder Die letzte aller möglichen Welten“ (Dietzmeyer/Neueder nach Voltaire) und „DON Q – Fragmente einer Rittergeschichte“ (2016) wurden für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2016 und 2017 nominiert. Rico Dietzmeyer, Franziska Schubert und Philipp Nerlich gründeten an den Cammerspielen 2016 die Compania Sincara, ein Theaterkollektiv mit Basis in Leipzig.

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Eintritt:
10,00 € | 6,00 € (erm.) | (VVK ggf. abweichend)

Online-Tickets:


Spieltermine
05.11.201620:00 UhrJugend- und Kulturzentrum „Theater Variabel“ Olbernhau
02.03.201716:00 UhrKosmos Theater, Tyumen (Russland)


Förderer und Partner der Cammerspiele Leipzig

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