Aktuelle Stücke

Fête de la Musique

Leinen los! Eine Kreuzfahrt mit Hindernissen

Frau Lenin

Gehölz

Egisson (Leipzig) + Support: A Friend Of Mine (Dresden)

Es gibt (k)eine Lösung, weil es (gar k)ein Problem gibt.

I would prefer not to

Forever Dead

Apples In Space (Berlin) + Support: Mortenson (Leipzig)

Der Wert des Wertes des Menschen unter Anderen

Leipzig liest

Unser großes Album elektrischer Tage

Burkini Beach (Berlin)

Jules Ahoi (D), John Van Deusen (US) & Del Suelo (CA)

IN MEDIAS RES – Inseln der Erinnerung

Lina Tullgren (USA/captured tracks)

tacet oder der Klang des Schweigens

Rob & Bob

Oliver Twist

FCK!T – Eine choreographische Zerstörung der weißen Vorherrschaft

TROSTLOSE SCHNAUZEN. BORCHERT IN STÜCKEN

Jörg Fausers Rohstoff

Max von Wegen, Lottner & Almost Charlie

Das Paradies (Leipzig)

Der Keil präsentiert: Die Bienen

Allie (Berlin) + Support: Peter Piek (Leipzig)

Telefonstück

Halleluja, Terror lebt!

Spielzeitvorstellung 2017/18: Geschmacksverstärker

TRITON

Einsame Menschen

SIE

Der Frieden oder Fantastische Käfer und wo sie zu finden sind

Am Brühl – Ein Abriss

Candide oder Die letzte aller möglichen Welten

Blondi oder die sexuellen Neurosen der Eva Braun

Don Q – Fragmente einer Rittergeschichte

König Drosselbart

VierVolt


Gastspiele

die cops ham mein handy

CÄSAR

HANS WURST IS BACK

Warum bist du nicht Sussja gewesen?

En garde! Nichts gegen ein gutes Duell

Schmeiß die Oma in den Ofen

Mit aller Härte. Wie Polizei und Staatsschutz Linksradikale jagen

MÖRDER-HALALI

Amateure: ein guter Name?

Geschichten aus Absurdistan


Ehemalige Stücke

En garde! Nichts gegen ein gutes Duell

Filmvorführung | Im Rahmen des Kurzfilmtages

Obwohl 1969 offiziell der Zweikampf-Paragraf im Strafgesetzbuch der Bundesrepublik gestrichen worden ist, wird der Filmverband Sachsen an diesem besonders kurzen Tag die eingestaubte Streitkultur wieder aufleben lassen und präsentiert sein sächsisches Kurzfilmprogramm: Von der Beziehungskomödie über politische Duelle bis hin zum „sächsischen Western“. Touché.

Am kürzesten Tag des Jahres wird der Kurzfilm gefeiert (kurzfilmtag.com). Bundesweit erobern Kurzfilme Kinoleinwände und Fassaden, Galerien, Clubs, Ateliers, Kneipen, Cafés, Museen, Straßen- und U-Bahnen, Fernsehen und Internet. Jeder kann mitmachen und die Vielfalt und Experimentierfreude der kurzen Formate präsentieren.

Der Filmverband Sachsen e. V. präsentiert an diesem Abend in den Cammerspielen sein etwa 60minütiges sächsisches Kurzfilmprogramm.

Filme:

Boskopismus
(Witja Frank, 2005, 12 Min)
„Boskopismus“ begleitet den Kampf der „Front deutscher Äpfel“ und der daran angegliederten Jugendorganisation „Nationales Frischobst Deutschland“ gegen alle nationalen Bedrohungen in Sachsen und Leipzig. Entstanden ist ein Kurzfilm über alternativen Widerstand und Protestkultur aus Leipzig in der Tradition der Spaßguerilla. Dabei richtet sich der Protest der „Front deutscher Äpfel“ sowohl gegen nationalistische Tendenzen als auch gegen Protestrituale von links und rechts. Um die Kritik daran gnadenlos auszuhöhlen, verwendet Frank die Form des Propagandafilms. Spots der „nationalen Apfelbewegung“, Porträts der Organisatoren und Aufnahmen der „Front deutscher Äpfel“ bei Leipziger Demonstrationen verschmelzen zu einem Spiel mit Begriffen, das die revolutionäre Kraft des Witzes freisetzt.

Zwischen uns steht ein Salat
(Alice von Gwinner, 2017, 8 Min)
Die Länge ihres Esstisches und der scheinbar unerreichbare Salat in der Mitte ist zum Symbol ihrer langsam vereisenden Beziehung geworden. Es wird Zeit für einen Platzwechsel.

DVA
(Mickey Nedimovic, 2012, 26 Min)
Kroatien, 1992. Zwei Scharfschützen, ein Serbe und ein Kroate, irren abgespalten von ihren jeweiligen Einheiten durch die Landschaft. Als sich ihre Wege überraschend kreuzen, versuchen sich die Todfeinde sofort gegenseitig zu erschießen. Doch das erste „Klick“ kommt aus keinem Gewehrlauf: Beide sind gleichzeitig auf eine Mine getreten. Auge um Auge und mit jeweils einem Bein im Grab werden sie zu einer unfreiwilligen Schicksalsgemeinschaft – der Tod des einen bedeutet den Tod des anderen. Doch damit nicht genug. Auch die Natur hat noch einige Proben parat, um den Zusammenhalt der beiden zu testen.

LINK
(Robert Löbel, 2017, 7 Min)
Der eine so, der andere so. Obwohl am Kopf durch einen gemeinsamen Haarschopf verbunden, gehen die Gedanken von zwei Figuren doch sehr unterschiedliche Wege. In der akrobatischen Abnabelungsgeschichte von Robert Löbel will das gemeinsame Band nicht reißen und dehnt sich und knarzt sich gummihaft zu höchst sonderbaren Verwicklungen und überraschenden Lösungen. (André Eckardt)

Weisheiten
(Tilman König, 2016, 3 Min)
In einem Boxring gibt es eine Schlagabtausch zwischen arabischen und deutschen Weisheiten.

5 Uhr 53
(Bernd Kilian, 2002, 4 Min)
Samstagmorgen in einer Dresdner Plattenbausiedlung möchte man vor allem eines nicht – einen angetrunkenen Nazi verärgern. Wie geht man mit der beängstigenden Präsenz von diesen Leuten um, die den Raum, den man gemeinsam teilt, für sich alleine beanspruchen. (MDR/ARD)

Duell in Griesbach
(Olaf Held, 2006, 13 Min)
Zehn Minuten vor zwölf warten zwei Damen, ein Hund und ein Kater geduldig auf die Entscheidung des Tages.

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Eintritt frei

Obwohl 1969 offiziell der Zweikampf-Paragraf im Strafgesetzbuch der Bundesrepublik gestrichen worden ist, wird der Filmverband Sachsen an diesem besonders kurzen Tag die eingestaubte Streitkultur wieder aufleben lassen und präsentiert sein sächsisches Kurzfilmprogramm: Von der Beziehungskomödie über politische Duelle bis hin zum „sächsischen Western“. Touché.


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