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2174 – Left behind

interaktive Endzeit-Performance mit Rollenspiel-Elementen | Regie: Cyprian Zajt

Achtung: In 2174 – Left behind begeben sich die Zuschauer u.a. mit dem Bus auf eine Reise in die postapokalyptische Endzeit. Start des Abenteuers sind die Cammerspiele. Die Reise endet in Wahren. Ein Straßenbahnticket für die Rückfahrt bekommt ihr von uns.

Die Welt ist im Jahr 2174 untergegangen – gehen Sie mit ihr unter oder überleben Sie mit den Zurückgelassenen?

Im Jahr 2174 wurde die Erde endgültig vom totalen gesellschaftlichen Kollaps und ökologischem Untergang eingeholt. Die Wohlhabenden und genetisch Prädestinierten haben die Erde auf drei Mehrgenerationen-Raumschiffen verlassen. Die Zukunft der Menschheit ist irgendwo im Weltall gesichert. Doch was ist mit den knapp 20 Milliarden Menschen, die keinen Platz auf einem Raumschiff ergattern konnten?

Seien Sie live dabei, wenn eine kleine Gruppe von Zurückgelassenen, die Survivor, sich das Leben auf der zerstörten und unbewohnbaren Erde erträglich machen will. Werden Sie Teil einer postapokalyptischen Welt, wo Sie mit den alltäglichen, tragikomischen Herausforderungen einer degenerierten Gruppe von Überlebenden konfrontiert werden. Es liegt bei Ihnen, ob Sie sich mit den Survivors assimilieren und überleben können, oder als Killer-Krebs-Futter enden.

2174 – Left behind ist eine interaktive Endzeit Performance-Installation mit Rollenspiel-Elementen. Sie können mit Ihren individuellen Fähigkeiten zu einem wertvollen Mitglied der Survivor-Kommune aufsteigen oder einfach nur das Geschehen entspannt von der Seite beobachten – doch wird die Herrin Insubordination dulden?


Es spielen: Julia Nesswetha, Felix Kerkhoff, Therese Banzhaf, Eric Schnerr, Anuschka Jokisch, Sven Glatzmaier | Regie: Cyprian Zajt | Regieassistenz: Eleanor Großhennig | Musik: Sven Glatzmaier | Tanz und Choreografie: Undine Werchau | Dramaturgie: alle


Cyprian Zajt ist Theatermacher, Übersetzer und Slawist. Er wirkt seit 2005 aktiv in diversen Theaterprojekten als Schauspieler und Regisseur mit. 2015 feierte er sein Regiedebüt mit der Eigenproduktion Verzerrung an den Cammerspielen Leipzig. 2018 folgte die Inszenierung von Frau Lenin und 2020 von 2174 am selben Haus. 2018 inszenierte er den Hörspielmanuskriptwettbewerb beim Leipziger Hörspielsommer und betreute 2019 die Theatergruppe des Instituts für Slavistik der Universität Leipzig.