Lenz

von Georg Büchner

(Regie: Lutz Lansemann | Mit: Matthias Rheinheimer und Julius Heise am Schlagzeug)

Der junge revolutionäre Dichter Lenz wird von Goethe und dem Weimarer Fürsten wegen einer angeblichen „Eseley“ ins Exil geschickt und durchwandert das Steintal im Elsaß. Lenz sucht – verarmt und in einer Existenzkrise – bei dem modernen Pfarrer und Sozialpionier Oberlin nach einer neuen Perspektive.

Zwei Wochen später wird er aus Waldersbach unter Bewachung in einer Kutsche nach Straßburg gefahren. Fünfzig Jahre später fällt Georg Büchner der Tagebuchbericht Oberlins in die Hände und er verarbeitet diesen zur Erzählung „Lenz“.

In der Performance ist das Büchner’sche Alter Ego des Textes ein tanzender, röchelnder, singender, exerzierender Erzähler, der sich, begleitet vom Schlagzeug, zwischen der Innen- und Außenwelten der Figuren verausgabt.

Weitere Infos unter: lenzbuechner.de

Barbara Braum © Mutphoto