Viable Unknowns
Cantieri Meticci | La Xixa
Wie träumen wir in Zeiten von Klimakrise, wirtschaftlicher Unsicherheit sowie Flucht und Vertreibung? Wie lässt sich angesichts sozialer Segregation und digitaler Filterblasen ein gemeinsames Leben imaginieren? Und wie kann Zuversicht entstehen, wenn Zukünfte ungewiss bleiben?
Als Teil des EU-Projekts Viable Unknowns, inspiriert von Paulo Freires Idee denkbarer, noch unerprobter Zukünfte, begegnen sich an diesem Abend zwei Produktionen aus Spanien und Italien: What kind of world are we leaving to our dogs? des spanischen Kollektivs La Xixa und die Stückentwicklung Il bianco e la ferita (Das Weiße und die Wunde) der italienischen Gruppe Cantieri Meticci.
Mit Elementen des Forumtheaters, Livemusik und Maskenspiel eröffnen beide Arbeiten einen gemeinsamen Raum für ein kollektives Erproben von Zukunft. Sie verhandeln Fragen von Migration, sozialer Ungleichheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt und laden das Publikum ein, mögliche Zukünfte nicht nur zu imaginieren, sondern aktiv durchzuspielen.
Beide Stücke werden mit kurzer Pause hintereinander und im Original (Spanisch) mit deutschen Untertiteln sowie in deutscher Übersetzung gezeigt. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern, moderiert von Dr. Matthias Sterba, Theaterwissenschaftler und Dozent an der Universität Bayreuth.
Cantieri Meticci: Il bianco e la ferita (60 Min.)
Performance: Younes El Bouzari, Marco Manfredi, Matteo Miucci | Regie & Dramaturgie: Pietro Floridia | Bilder, Videoanimation & Kostüm: Sara Pour
La Xixa: What kind of world are we leaving to our dogs? (50 Min.)
Mit: Meritxell Martínez, Adrián Crescini, Maria José Silva, Alejandro Pérez, Maria Quez, Gracia Maria Márquez Escobar
Die Show wird im Rahmen des Projektes Viable Unknowns von der Europäischen Union kofinanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen stammen jedoch ausschließlich von den Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wider. Weder die Europäische Union noch die Europäische Kommission können für sie verantwortlich gemacht werden.