Porträt

Cammerspiele Leipzig

Die CAMMERSPIELE wurden im Jahr 2000 auf dem Gelände des Werk 2 gegründet und sind heute als freies Theater eine zentrale Produktionsstätte für junge Theaterschaffende aus Leipzig. Pro Jahr werden über zehn Neuproduktionen und 150 Veranstaltungen realisiert.

Die CAMMERSPIELE verstehen sich als Labor und Möglichkeitsraum für innovative Projekte im Bereich Darstellende Kunst, die sich neuen Ausdrucksformen und aktuellen Fragestellungen widmen. Zentrales Anliegen ist dabei die Förderung des künstlerischen Nachwuchses an der Grenze zur Professionalität. Spieler, Regisseure, Autoren, Theatergruppen und -kollektive werden bei der Produktion professionell unterstützt und begleitet, auch über ein einmaliges Projekt hinaus. Zudem werden in unregelmäßigen Castings neue Darsteller und Performer entdeckt und für Produktionen eingesetzt.

Das Programm der CAMMERSPIELE reicht von zeitgenössischen Inszenierungen moderner und klassischer Werke, über Stückentwicklungen bis hinzu Performances und experimentellen Formaten. Gastspiele aus dem deutschsprachigen Raum und Europa, monatliche Impro-Shows und besondere Reihen ergänzen die vielfältigen Ästhetiken und Bühnenformate des Spielplans. Einmal im Monat stehen zudem Musiker und Bands mit handgemachter Musik live auf der Bühne.

Die CAMMERSPIELE engagieren sich in kulturpolitischen und spartenbezogenen Netzwerken der Freien Szene Leipzigs und setzen sich für die Förderung des künstlerischen Nachwuchses ein. Zudem arbeiten sie regelmäßig mit anderen Veranstaltungsorten der Freien Szene wie dem „WERK 2″ oder der „naTo” im Rahmen von Aufführungen zusammen. Das Sommertheater findet jährlich in der „Galerie KUB” statt.

Die Zuschauer werden in den CAMMERSPIELEN Teil eines gemeinsamen, oft intimen Theatererlebnisses, denn im kleinen Saal des freien Theaters sind Geschehen und Spieler ganz nah dran. So findet sich der Zuschauer mitten in der theatralen Situation der jeweiligen Produktion wieder. Außergewöhnliche Konzepte treffen dabei auf aktuelle gesellschaftliche Themen.

Reihen und Formate

new|cammer
Neue Impulse setzen. In der new|cammer-Reihe verwirklichen Nachwuchsregisseure, Gruppen und Kollektive ihre ersten Produktionen und präsentieren neue Ausdrucksformen auf der Bühne.

CammerConcerts
Livemusik, die einfach gut ist. Einmal im Monat geben sich Singer/Songwriter, Newcomer und Bands zwischen Pop und Folk aus Leipzig, Deutschland und Europa die Ehre. Die Theaterbühne wird zur Plattform für handgemachte Musik. Der ganze Saal vibriert im Konzert.

LabBOX
Der Raum als ephemeres Experiment. In der LabBox werden theatrale Grenzen ausgelotet, Sparten zertrümmert und die Probe zum Exempel. Künstler, Theatermacher oder Musiker: alle haben genau einen Tag Zeit, um zu machen, was sie schon immer einmal machen wollten. Das Ergebnis wird noch am gleichen Abend präsentiert. Scheitern als produktive Kraft inbegriffen!

Heroes, just for one day! – Fortwährend suchen wir für die LabBOX Künstler, Musiker und Theatermacher, die ungewöhnliche Ideen haben, die man an einem Tag und nur auf einer Theaterbühne umsetzen kann. Meldet Euch bei uns!

CamCamEuropa
Die ganze Welt in der Cammer. Kleinere Gruppen, Kollektive oder Künstler aus Deutschland und Europa zeigen ihre performativen, theatralen oder tänzerischen Produktionen in den Cammerspielen und holen neue Tendenzen auf die Bühne Leipzigs.

Preise und Auszeichnungen

2016 “Nominierung” für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2016 für die Produktion “Don Q” (Regie: Rico Dietzmeyer).

2016 Deutscher Amateurtheaterpreis “amarena 2016″ des Bunds Deutscher Amateurtheater (BDAT e.V.) in der Sparte Schauspiel an Regisseur Rico Dietzmeyer für die Inszenierung “Die (Selbst)Natürlichen”.

2015 “Lobende Anerkennung” des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen (LATS e.V.) an Regisseur Sebastian Börngen für die Produktion “Sein oder Nichtsein”.

2014 “Preis der Jury für eine schauspielerische Einzelleistung” des Leipziger Bewegungskunstpreises 2014 an Anne Rab u.a. für ihre Spielleistung in der Cammerspiele-Produktion “Zwerg Nase” (Regie: Elisa Jentsch).

2014 “Publikumspreis” im Rahmen des Internationalen Theaterfestivals ARENA in Erlangen an Regisseurin Romy Kuhn für die Cammerspiele/Romy Kuhn-Koproduktion “Im Absprung”.

2013 “Lobende Anerkennung” des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen (LATS e.V.) an Regisseurin Elisa Jentsch für die Produktion “Shoppen & Ficken”.

2012 “Nominierung” für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2012 für die Produktion “Krankheit der Jugend” (Regie: Elisa Jentsch).

2010 “Sächsischer Amateurtheaterpreis” für die Produktion “Darjeeling Express” (Regie: Christian Hanisch).

2010 “Nominierungen” für den Deutschen Amateurtheaterpreis 2010 für “Darjeeling Express” (Regie: Christian Hanisch) und “Träumer” (Regie: Elisa Jentsch).

2009 “Lobende Erwähnung” im Rahmen der Preisverleihung des Leipziger Bewegungskunstvereins 2009 an Regisseurin Elisa Jentsch für die Produktion „Träumer”.

2009 “1. Preis der Leipziger Amateurtheatertage” an Regisseurin Elisa Jentsch für die Produktion „Träumer”.

2008 “Lobende Anerkennung” des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen (LATS e.V.) an Regisseur Christian Hanisch für die Produktion „Bruder Martin”.

2006 “Leipziger Bewegungskunstpreis” – Preis für die beste Inszenierung der freien darstellenden Szene Leipzigs an Regisseur Christian Hanisch für die Produktion „Dreck!”.

Mitglied im:

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Förderer und Partner der Cammerspiele Leipzig

Werk II naTo e.V. StudentInnenRat der Uni Leipzig Studentenwerk Leipzig Kulturamt Leipzig FSR TW KUB LATS