Cammerspiele Leipzig

Die Cammerspiele sind ein freies Theater mit kleinem Saal in der WERK 2 – Kulturfabrik und die zentrale Produktionsstätte für junge Nachwuchskünstler*innen in Leipzig.

Das Theater ist Labor und Möglichkeitsraum für Produktionen, die sich neuen Ausdrucksformen und aktuellen Fragestellungen widmen. Der Programmschwerpunkt der Cammerspiele liegt auf Schauspiel und Performance. Gastspiele und besondere Formate ergänzen das Programm. Zentrales Anliegen ist die Förderung des künstlerischen Nachwuchses.

Die Cammerspiele realisieren Projekte von Theatermacher*innen in Leipzig. Sie werden dabei über mehrere Jahre hinweg begleitet, gefördert und unterstützt. Die Professionalisierung der Künstler*innen ist in dieser Form einzigartig. Mit dem Format new | cammer werden darüber hinaus Debütproduktionen verwirklicht. Zudem ermöglichen die Cammerspiele bestehenden Kollektiven und Nachwuchskünstler*innen aus ganz Deutschland, in Leipzig zu produzieren und ihre Impulse in die Stadt zu bringen.

Die Cammerspiele engagieren sich in kulturpolitischen und spartenbezogenen Netzwerken der Freien Szene und setzen sich für gute Produktionsbedingungen für den künstlerischen Nachwuchs ein.

Die Cammerspiele werden von einem Team geleitet, das aus dem Regisseur Christian Hanisch, der Dramaturgin Julia Lehmann und der Kulturmanagerin Sophie Renz besteht, die die Kernaufgaben künstlerische Leitung, Öffentlichkeitsarbeit und Geschäftsführung übernehmen. Getragen wird das Theater vom Verein Cammerspiele Leipzig e.V. mit Michaela Günold und Elisa Jentsch im Vorstand.


Preise und Auszeichnungen

2018 Nominierung für den „Sächsischer Amateurtheaterpreis“ für die Produktion „Der Frieden oder Fantastische Käfer und wo sie zu finden sind“ (Regie: Dorothea Wagner)

2018 Nominierung für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2018 für die Produktion “Unser großes Album elektrischer Tage“ (von James & Priscilla)

2017 Zwei Sonderpreise der Jury des europäischen Theaterfestivals der AITA/IATA 2017 »Theatre Revolution 6« in Tyumen (Russland) für die Produktion „Don Q“ (Regie: Rico Dietzmeyer)

2017 Sonderpreis der Jury des internationalen Theaterfestivals »Ljubitelivõ 2017« in Sillamäe (Estland) für die Produktion „Don Q“ (Regie: Rico Dietzmeyer)

2017 Hauptpreis, sowie Preis für Maske & Kostüm (Franziska Schubert), beste Schauspielerin (Julia Hagen), bester Schauspieler (Philipp Nerlich & David Wolfrum), beste Regie (Rico Dietzmeyer) des internationalen Theaterfestivals »Progress Sopron 2017« in Sopron (Ungarn) für die Produktion „Don Q“ (Regie: Rico Dietzmeyer)

2017 Nominierung für den Fritz-Wortelmann-Preis 2017 für die Produktion „Don Q“ (Regie: Rico Dietzmeyer)

2017 Nominierung für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2017 für die Produktion “Candide oder Die letzte aller möglichen Welten“ (Regie: Rico Dietzmeyer)

2017 Nominierung für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2017 für die Produktion “Am Brühl – Ein Abriss“ (Regie: Sascha Schmidt)

2017 Einladung zu den Heidelberger Theatertagen für die Inszenierung „Der Frieden oder Fantastische Käfer und wo sie zu finden sind“ (Regie: Dorothea Wagner)

2017 Erster Preis des Bundesverbands Theaterpädagogik e.V. für Theaterprojekte mit Geflüchteten für die Produktion „reisegruppe heim-weh!“ (Künstlerische Leitung: Studio Urbanistan)

2016 Nominierung für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2016 für die Produktion „Don Q“ (Regie: Rico Dietzmeyer)

2016 Deutscher Amateurtheaterpreis „amarena 2016“ des Bunds Deutscher Amateurtheater (BDAT e.V.) in der Sparte Schauspiel an Regisseur Rico Dietzmeyer für die Inszenierung „Die (Selbst)Natürlichen“

2015 „Lobende Anerkennung“ des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen (LATS e.V.) an Regisseur Sebastian Börngen für die Produktion „Sein oder Nichtsein“

2014 „Preis der Jury für eine schauspielerische Einzelleistung“ des Leipziger Bewegungskunstpreises 2014 an Anne Rab u.a. für ihre Spielleistung in der Cammerspiele-Produktion „Zwerg Nase“ (Regie: Elisa Jentsch)

2014 Publikumspreis im Rahmen des Internationalen Theaterfestivals ARENA in Erlangen an Regisseurin Romy Kuhn für die Cammerspiele/Romy Kuhn-Koproduktion „Im Absprung“

2013 „Lobende Anerkennung“ des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen (LATS e.V.) an Regisseurin Elisa Jentsch für die Produktion „Shoppen & Ficken“

2012 Nominierung für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2012 für die Produktion „Krankheit der Jugend“ (Regie: Elisa Jentsch)

2010 „Sächsischer Amateurtheaterpreis“ für die Produktion „Darjeeling Express“ (Regie: Christian Hanisch)

2010 Nominierungen für den Deutschen Amateurtheaterpreis 2010 für „Darjeeling Express“ (Regie: Christian Hanisch) und „Träumer“ (Regie: Elisa Jentsch)

2009 „Lobende Erwähnung“ im Rahmen der Preisverleihung des Leipziger Bewegungskunstvereins 2009 an Regisseurin Elisa Jentsch für die Produktion „Träumer“

2009 1. Preis der Leipziger Amateurtheatertage an Regisseurin Elisa Jentsch für die Produktion „Träumer“

2008 „Lobende Anerkennung“ des Landesverbandes Amateurtheater Sachsen (LATS e.V.) an Regisseur Christian Hanisch für die Produktion „Bruder Martin“

2006 „Leipziger Bewegungskunstpreis“ – Preis für die beste Inszenierung der freien darstellenden Szene Leipzigs an Regisseur Christian Hanisch für die Produktion „Dreck!“