Verzerrung – Nichtlineares Verhalten

Stückentwicklung | Spielleitung: Cyprian Zajt

Sind Sie bereit für die ultimative Live-Experience? Wollen Sie das schlechteste Theaterstück aller Zeiten sehen? Wollen Sie wissen, was der Leberfleck an ihrem rechten Unterarm bedeutet?

Bedenken Sie es gut! Es könnte der letzte Abend ihres Lebens sein. Aber könnte dies nicht jeder Abend sein? Sie werden Dinge sehen, die Sie an der Welt zweifeln lassen. Aber ist das nicht besser, als jeden Tag zu verzweifeln? Es ist Theater und es ist kein Theater. Es ist ein Ende und es ist ein Anfang. Es ist nicht blau und trotzdem rot. Es könnte vieles verändern. Muss es aber gar nicht. Es geht um nichts weniger, als um die Erweiterung Ihres Bewusstseins. Sind Sie bereit dafür?

Foto: Cyprian Zajt

Zwei Menschen auf der Suche nach sich selbst, nach einander, der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Gefangen in den alltäglichen Ritualen ihrer Existenz ringen sie mit ihren Dämonen um einen Platz in der Welt und sei es nur in der Welt ihrer eigenen Gedanken. Naturwissenschaft, Religion, Philosophie – zusammengemischt und gut durchgerührt – wird diesen beiden Menschen im Laufe eines Abends oder eines Lebens serviert. Werden sie es schlucken und verdauen oder sich daran Magen und Bewusstsein verderben?

Im allgegenwärtigen Chaos gelangen die Beiden immer wieder an ihre Grenzen. Ob man es will oder nicht – ob im morgen ausbrechenden Dritten Weltkrieg oder nach dem Auslöschen der letzten Sonne in 15 Milliarden Jahren – alles ist vergänglich. Am Ende bleibt nur das Nichts. Doch müssen wir deswegen aufhören zu leben?


Es spielen: Lukas Bayer, Lisa Schade, Enrico Engelhardt/ Rico Molaro | Spielleitung: Cyprian Zajt | Tanz und Choreographie: Eva Thielken | Dramaturgische Unterstützung: Enrico Engelhardt


Cyprian Zajt ist 1990 in Krefeld geboren. Seit 2005 aktiv an verschiedenen Theater-Jugend-Clubs beteiligt, hauptsächlich im KRESCH-Theater-Krefeld, mit Einladung zum Theatertreffen der Jugend in Berlin 2010 und dem Bundestreffen der Theater-Jugendclubs in Leipzig 2010. Während eines Auslandsaufenthaltes 2012/13 Praktikum am Theater „Teatr Polski“ in Breslau. Seit 2010 an verschiedenen Theaterproduktionen in Leipzig beteiligt u.a. am TDJW und dem damaligen Spinnwerk.